Leises aus der lauten Stadt

Eine Woche ist es nun her seitdem ich chinesischen Boden betreten habe, nach zahllosen Umstiegen irgendwo in der Nähe der Uni angekommen bin und mich wahnsinnig gefreut habe Carina wiederzusehen. Diese Woche voller neuer Eindrücke ist wahnsinnig schnell vergegangen und ich habe kaum die Zeit gefunden einmal innezuhalten und ein wenig darüber nachzudenken, aber gerade dafür eignet sich ein Blog-Eintrag ja hervorragend… so here it is: (K)eine leise Ahnung… ist ein Gefühl, dass ich unmittelbar bei meiner Ankunft kennenlernte. Das Flugzeug landete auf einem der hinteren Landeplätze des riesigen Flughafens Shanghai-Pudong. Ein Schild sollte uns deutlich machen, dass wir nicht … Weiter lesen Leises aus der lauten Stadt

Deutschland in Sicht

Heute vor vier Monaten bin ich abgereist. Ich weiß, dass es einigen von uns gleich geht: Wo ist die Zeit geblieben? Ist es so schnell vorbei? Ich habe doch noch so viel vor… Nicht nur einige kleine Reisen oder Besichtigungen habe ich aufgeschoben, sondern auch ein Eintrag hier im Blog, das ich jetzt mal mit den Ausreden wie: Hausarbeiten, Referate, Reisen, Haushalt entschuldige. Gestern nach dem letzten Uni bzw. Institutstag habe ich gemerkt, dass ich bald nach Hause fliegen werde. Ehrlich gesagt hat mich die letzte Sitzung mit meiner lieben Professorin Frau Pizarro und den Kommilitonen in Begleitung mit viel … Weiter lesen Deutschland in Sicht

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Über arschige Geburtstagsgrüße und andere Spezialitäten

Wenn man in Hong Kong lebt, machen manche Smilies plötzlich einfach mehr Sinn. Der letzte Emoticon spielt auf die chinesische Tradition an, dem Geburtstagskind arsch-förmige Süßigkeiten zu schenken. Traditionellerweise gibt es keinen Geburtstagskuchen, sondern diese Gebäckstücke.         … Weiter lesen Über arschige Geburtstagsgrüße und andere Spezialitäten

República Banana

Es ist echt witzig, wenn man sich mal seine vergangenen Posts durchliest und feststellt, was man schon alles gemeistert hat. Ich habe ganz vergessen, meinen Visumsmarathons-Abschluss darzustellen und möchte das noch unbedingt nachholen, weil der Besuch bei migraciones ganz besonders schön war. Ich hatte mit Louisa den klugen Plan ausgeheckt, möglichst spät dorthin zu gehen, denn es gab, soweit wir das erkennen konnten, zwei Arten von Visa: Einmal das temporaria für 1200$, ein halbes Jahr gültig, und dann noch das precaria für nur 600$ und nur ein halbes Jahr, was uns ja völlig gereicht hätte. Eigentlich steht überall, man solle … Weiter lesen República Banana

Ein einziger Wirbelwind

Die Tür fällt hinter mir ins Schloss. Ich stehe da, atme tief ein und aus! Ich versuche, Herr meiner Gefühle zu werden. In meinem Magen ein einziges wirbelndes Durcheinander, in meinem Hals ein Knoten; ich greife zu meinem Handy, wie eine Ertrinkende an eine Rettungskoje, und fange an, hektisch auf meinem Bildschirm einzudrücken. Der erste Anruf gilt, obwohl ich eine erwachsende Frau bin, meiner Mutter, die wie in allen lebensentscheidenden Momenten, die per Telefon geregelt werden müssen, mit analoger Abwesenheit glänzt. Mein Gefühlsdurcheinander verschmilzt zu einer großen Masse und jeder Frust, der sich aufgestaut hat, Ängste und Hoffnungen scheinen aufzusteigen. … Weiter lesen Ein einziger Wirbelwind

Einblicke in das Leben eines D-Promis

Europäer, Australier, Amerikaner und alle andere Touristen aus dem Westen sollten hier in China und bestimmt auch in anderen asiatischen Ländern die große Popularität und das Interesse von der Seite der Einheimischen erleben. Vor allem diejenige, die die blonden Haare, hellen Augen und auch andere Nase haben! Solche Menschen werden dann hier als Außerirdische betrachtet. Die Chinesen sind sehr offen, lebendig und fröhlich, sie sind es gewohnt, ihre Emotionen äußerst aufgeschlossen zu zeigen und dich auf der Straße, in der Metro oder im Restaurant anzustarren, selbst wenn du mit den Essstäbchen Nudeln aus der Suppe zu fangen versuchst. Man muss … Weiter lesen Einblicke in das Leben eines D-Promis