Leises aus der lauten Stadt

Eine Woche ist es nun her seitdem ich chinesischen Boden betreten habe, nach zahllosen Umstiegen irgendwo in der Nähe der Uni angekommen bin und mich wahnsinnig gefreut habe Carina wiederzusehen. Diese Woche voller neuer Eindrücke ist wahnsinnig schnell vergegangen und ich habe kaum die Zeit gefunden einmal innezuhalten und ein wenig darüber nachzudenken, aber gerade dafür eignet sich ein Blog-Eintrag ja hervorragend… so here it is: (K)eine leise Ahnung… ist ein Gefühl, dass ich unmittelbar bei meiner Ankunft kennenlernte. Das Flugzeug landete auf einem der hinteren Landeplätze des riesigen Flughafens Shanghai-Pudong. Ein Schild sollte uns deutlich machen, dass wir nicht … Weiter lesen Leises aus der lauten Stadt

Erstaunliches oder Wohnungssuche auf argentinisch

In eine Stadt zu kommen, die groß, laut und unübersichtlich ist, das ist ja sowieso schon eine mittelgroße Herausforderung. Doch in eine neue Stadt kommen und nicht zu wissen, wo und wie und mit wem man die nächsten Monate verbringen wird, das ist nochmal eine ganze andere Sache. Noch nie war ich so unvorbereitet, so unorganisiert ins Ausland gegangen, doch vor drei Tagen war es soweit und ich landete in Buenos Aires ohne einen genauen Plan. Mir war erzählt worden, dass es am einfachsten sein würde, vor Ort ein Zimmer zu suchen, da der Wohnungsmarkt groß sei und die meisten … Weiter lesen Erstaunliches oder Wohnungssuche auf argentinisch

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Von Hunden, Selfies und Räucherstäbchen

Letztes Wochenende habe ich meine erste Reise innerhalb Chiles unternommen. Oder sollte ich besser sagen: Meine erste Flucht aus dem Großstadtchaos Santiagos? Wie auch immer, es war eine schöne und aufregende Flucht. Die Reise ging zunächst in das berühmt-berüchtigte Hafenstädtchen Valparaíso … Weiter lesen Von Hunden, Selfies und Räucherstäbchen

Über Grenzen

In meinem zweiten Semester der Kulturanthropologie hatte ich das schöne Seminar zu den “Methoden der Feldforschung”, in dem wir am Ende unser gelerntes Wissen natürlich praktisch “im Feld” anwenden mussten. Unser Thema waren “Grenzen” und wir konnten uns ganz frei aussuchen, wo wir denn nach Grenzen suchen wollten und wie wir uns diesen anthropologisch annähern konnten. Stichwort: Teilnehmende Beobachtung. Meine Zeit hier ist genau genommen genau dieselbe Feldforschung, denn gerade jetzt zum Ende denke ich viel über meine eigenen Grenzen nach und vergleiche mein, sagen wir mal, deutsches Leben mit den Erlebnissen hier. Und weil ich so gerne offene Fragen … Weiter lesen Über Grenzen

Deutschland in Sicht

Heute vor vier Monaten bin ich abgereist. Ich weiß, dass es einigen von uns gleich geht: Wo ist die Zeit geblieben? Ist es so schnell vorbei? Ich habe doch noch so viel vor… Nicht nur einige kleine Reisen oder Besichtigungen habe ich aufgeschoben, sondern auch ein Eintrag hier im Blog, das ich jetzt mal mit den Ausreden wie: Hausarbeiten, Referate, Reisen, Haushalt entschuldige. Gestern nach dem letzten Uni bzw. Institutstag habe ich gemerkt, dass ich bald nach Hause fliegen werde. Ehrlich gesagt hat mich die letzte Sitzung mit meiner lieben Professorin Frau Pizarro und den Kommilitonen in Begleitung mit viel … Weiter lesen Deutschland in Sicht

The Sky of Youth is Blue

Über dem Eingang zur Maotanchang High School in der chinesischen Provinz Anhui hängt ein großer Screen. Auf ihm wird der Countdown bis zum jährlichen nationalen College Entry-Examen angezeigt. Das Ergebnis dieses Examens bestimmt an welche Universität die Jugendlichen nach ihrer Secondary School gehen können. Hier geht es nicht nur um eine Art Abiturnote. Hier wird die Familienehre verteidigt, hier wird der Platz in der Gesellschaft bestimmt, hier wird festgestellt, aus welchem Holz man gemacht ist. Daran erinnern die Banner in jedem Klassenraum, jeden Tag. Maotanchang ist „ A Purpose built School“, wie der Titel der Dokumentation (Link unten) verrät, die wir … Weiter lesen The Sky of Youth is Blue