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Ich möchte nochmal an meinen letzten Post anknüpfen, in dem ich kurz darauf eingegangen bin, dass mir jeden Tag irgendwelche komischen Dinge passieren. Louisa, meine deutsche Freundin hier in Buenos Aires und ich sagen immer, dass wir die Dinge mittlerweile akzeptieren, ohne sie zu hinterfragen. Den Großteil der seltsamen Dinge kann man eben einfach nicht erklären, denn er ist völlig irrational und unlogisch, aber lässt sich leider nicht ändern. Auf die Frage “Wundert dich das jetzt echt?” kommt dann stets ein “Nö, aber ich wollte das nochmal erwähnen”. Man kann die deutschen Denkweisen nie komplett ablegen und es gibt immer … Weiter lesen Aushalten

Wer langsam geht, kommt auch zum Ziel.

Dieses Sprichwort scheint offenbar auch in Chile zu gelten, denn gelaufen oder gerannt wird hier nur wenn etwas wirklich brenzlig ist oder man Sport macht. Also eigentlich „geht“ man hier nur. Oder man „rennt“.  ‚Laufen‘ im Sinne von „sich in schnellerem Tempo fortbewegen“ ist eine äußerst seltene Aktion. Wenn man jemanden durch die Straßen von Santiago „laufen“ sieht, dann bin das meistens ich, denn ich bin ungeduldig und ziehe es im Alltag vor, schnell von A nach B zu kommen, um in Ruhe Zeit in A oder B zu verbringen. Ungeduld ist hier allerdings eine äußerst unvorteilhafte Eigenschaft, denn hier … Weiter lesen Wer langsam geht, kommt auch zum Ziel.