“You don’t know how it feels”

Ich belege einen Kurs über Rassismus in den Vereinigten Staaten. Eigentlich habe ich Theorien über Fremdheit, Migration und Othering-Konzepte bereits im Grundstudium gelernt, doch ich hatte das Bedürfnis, diese Thematik hier erneut aufzugreifen. Ich wollte wissen, wie diese Themen in einem Land verhandelt werden, das zum einen aus Einwanderern und Vielfalt besteht, zum anderen auf Landnahme und Ausbeutung fußt und das im November eventuell Donald Trump wählen wird. In der ersten Sitzung hatten wir Ta-Nehisi Coates‘ „Between the World and Me“ gelesen; einen Brief an seinen Sohn, in dem er all seine Gedanken über seine Identität, seine Herkunft, seinen Frust … Weiter lesen “You don’t know how it feels”

Hongkong, du machst mich sprachlos

Und dabei wollte ich doch so viel über dich sprechen und schreiben. Back in Konstanz. Zurück zum Anfang. Geschichten, Reflexionen und Tratsch. Kaffee oder Bier. Uni oder Strandbar. Foucault oder KIZ. Mit euch lieben KGElern. Großartig. Kein Gespräch davon wollte ich missen. Schon gar nicht nach zwei erfüllten Mastersemestern in alle Winde davonsegeln und eure Stimmen verhallen lassen. Deswegen das Blog-Projekt für das Auslandssemester. Mit Text und Bild und Video. Mit ernstem und leichtem. Von Cultural Clash zu Guten-Morgen-Kaffee und KuWi Krempel. Team. Kick-Off. Concept. Design. Umsetzung. Content. Tadaaaa! Es war mir so wichtig. Es ist toll jeden Artikel zu … Weiter lesen Hongkong, du machst mich sprachlos

„The Indian Heart of Darkness“ Der neue Roman von Mary Shelley und Bram Stoker

Eine Kommentar von Tabea W. Der neue Roman „The Indian Heart of Darkness“ der beiden weltberühmten Erfolgsautoren Mary Shelley und Bram Stoker feierte letzte Woche auf dem Campus der Jawaharlal Nehru University in New Delhi unter den Augen der Presse … Weiter lesen „The Indian Heart of Darkness“ Der neue Roman von Mary Shelley und Bram Stoker

Weiße Flecken im Kopf

Eine knappe Woche vor Beginn der größten Reise meines bisherigen Lebens schreibe ich eine Arbeit über weiße Flächen auf Landkarten. Die Ironie der Situation ist mir gerade erst bewusst geworden, im Fernbus, irgendwo zwischen Hamburg und Berlin, während draußen Felder und Windräder vorbei ziehen. Die Arbeit dreht sich um Darstellung und Produktion von Wissen, die Ausübung von Macht – Fragen, die in unserem Studium immer wieder auftauchen. Bezüge zu Foucault. Natürlich. Neuer Kontext, ähnliches Spiel. Und wieder mal wird mir bewusst, dass die Uni und die wissenschaftliche Beschäftigung mit Themen nicht nur Perspektiven erweitern und Türen öffnen, sondern auch immer … Weiter lesen Weiße Flecken im Kopf