Alter
28
Mein Aufenthaltsort
Santiago de Chile
Was ich davor studiert habe
Romanistik, Deutsch als Zweit- und Fremdsprache
Der Soundtrack meines Auslandsemsters
A Guide to the Birdsong of South America Mixtape (https://www.mixcloud.com/rhythmandroots/a-guide-to-the-birdsong-of-south-america-mixtape/)
Mein Spirit animal
Alpacchilla
Wie ich am liebsten reisen würde
auf Fuchur
Dieser Autor sollte idealerweise meine Reise beschreiben
Stanislaw Lem
Diesen Kulturtheoretiker würde mich in mein Auslandsemester begleiten
Silvia Rivera Cusicanqui
Wildnis ist für mich...
ein Ort, an dem es eine Quaestio ist, ob Draken im See leben.
All you need is...
music and good people around you
Drei Dinge, die ich niemals mit auf eine einsame Insel nehmen würde
Kapern, Kaviar, Kreditkarte

Was ich eigentlich noch schreiben wollte…

Ich gebe es zu: 3 Blogeinträge in 4,5 Monaten – ziemlich schlechte Bilanz! Dabei hatte ich doch so viel zu erzählen!? – Naja… Um ehrlich zu sein, ist es mir insgesamt schwer gefallen, etwas Interessantes oder Frisches zu berichten zu finden. Das lag wohl zum einen daran, dass es für mich inzwischen die fünfte Reise nach Chile war, und zum anderen, dass Santiago einen Europäer mit Großstadterfahrung jetzt nicht unbedingt mit einem Kulturschock umhaut. Hinzu kam dann auch einfach fehlende Zeit durch die üblichen Uni-, Freizeit- und Haushaltspflichten, und schließlich auch mangelnde Laptop-und Schreiblust bei Sonne und 30 Grad. Trotzdem … Weiter lesen Was ich eigentlich noch schreiben wollte…

Wer langsam geht, kommt auch zum Ziel.

Dieses Sprichwort scheint offenbar auch in Chile zu gelten, denn gelaufen oder gerannt wird hier nur wenn etwas wirklich brenzlig ist oder man Sport macht. Also eigentlich „geht“ man hier nur. Oder man „rennt“.  ‚Laufen‘ im Sinne von „sich in schnellerem Tempo fortbewegen“ ist eine äußerst seltene Aktion. Wenn man jemanden durch die Straßen von Santiago „laufen“ sieht, dann bin das meistens ich, denn ich bin ungeduldig und ziehe es im Alltag vor, schnell von A nach B zu kommen, um in Ruhe Zeit in A oder B zu verbringen. Ungeduld ist hier allerdings eine äußerst unvorteilhafte Eigenschaft, denn hier … Weiter lesen Wer langsam geht, kommt auch zum Ziel.

Welcome to Santiago

Ja! Ich bin da. Nach meiner Odyssee aufgrund der „Rindernisse“ (Danke, Laura, für dieses ausgezeichnete Wortspiel) bin ich am 12. August, mit nur einem Tag Verspätung, erschöpft aber wohlauf in Santiago angekommen. Am Flughafen hier dann – zum Glück – Routine: Ausstieg, Zoll/PDI (Visum zeigen – alles astrein!), Koffer holen, zweite Gepäckkontrolle (Haben Sie Schokolade dabei? – Ich? Nö!) und anschließend ab ins TransVip-Sammeltaxi. Das ist wohl die geschickteste und preiswerteste Möglichkeit mit viel Gepäck vom Flughafen wegzukommen, wenn man sich erst einmal konsequent durch eine wilde Menge von anderen Taxifahrern durchgeschlagen hat, die gern mit einem charmanten „Lady,… Taxi?!“ … Weiter lesen Welcome to Santiago

Stuck in Frankfurt am Main

Von Kühen und anderen Hindernissen auf dem Weg nach Chile Mittwochmorgen, 11. August 2016, 10:47 Uhr. Eigentlich sollte ich jetzt gerade im Flugzeug von Madrid nach Santiago sitzen. Eigentlich sollte Esra jetzt neben mir sein und noch etwas dösen, bevor wir – eigentlich – zusammen in ca. vier Stunden chilenischen Boden betreten. Ja, eigentlich sollte das alles recht unspektakulär laufen mit dieser Reise, schließlich bin ich diese Flugroute schon zwei Mal zuvor geflogen, kenne die Strecke, die Airline, die Abläufe, etc.. Tja! Dass mir ausgerechnet die im letzten Semester so ausführlich besprochene Wildnis einen Strich durch diese Rechnung machen würde, … Weiter lesen Stuck in Frankfurt am Main